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Es hat nun nach der letzten Ankündigung doch etwas länger gedauert, bis wir das Programm der Reise zu unserem Hilfsprojekt nach Nambala/Tansania im Februar 2008 veröffentlichen können. Die modernen Kommunikationswege mit und in Tansania funktionieren, trotz Internet, leider noch nicht so recht nach unseren Maßstäben. Auch bewahrheitet sich der Spruch, den ich bei meinen Touren in Afrika häufig höre: „no hurry in africa.“ Auch die Aufarbeitung der Materialien vom Beginn unseres Projektes im März 2004 zieht sich noch etwas hin. Es brennt mir verständlicher Weise "auf den Nägeln", denn ich bin um gründliche Aufarbeitung und Darstellung bemüht. Ich bitte hiermit um euer Verständnis.
Wie möchten in Zukunft regelmäßig auf diesen Seiten über die exakte Verwendung der überwiesenen Spenden informieren. Leider dauert es so seine Zeit, bis wir per E-Mail oder noch auf dem Postwege die Quittungsbelege erhalten und Sie hier veröffentlichen können. Noch verfügt die Schule in Nambala über keinen Internetanschluss. Anne Mshana, die Koordinatorin unseres Projektes, muss einige Kilometer entweder zu Fuß oder mit dem Bus („Daladala" genannt) zurücklegen, um ein Internetcafe in Arusha aufzusuchen. Ich denke, niemand hat etwas dagegen, wenn wir Anne Mshana aus dem Spendenaufkommen regelmäßig den entstanden Aufwand für Fahrkosten, Internetnutzung, Druck- und Schreibkosten, erstatten. Das wird sich pro Überweisung immer so um die 20 USD bewegen. Über Pius Kimati, meinen langjährigen Freund und Manager der Reiseagentur Africa Beauty Explorer aus Arusha haben wir die Möglichkeit, bei Bedarf mit der Schule und speziell auch mit Anne und Patrick Mshana schnellstmöglich Verbindung aufnehmen zu können. Die transparente Darstellung des Projektes halten wir für sehr wichtig und bemühen uns diesem Anspruch auch so gut es geht, Rechnung zu tragen. Das ist zwar mit einem hohen organisatorischen Aufwand verbunden, aber nur so können wir unsere Zielstellungen mit dem Projekt auch erreichen. Wir sind bemüht, über die Webseite und auf Veranstaltungen über alle Aktivitäten noch interessanter und aussagefähiger berichten zu können. Für Hinweise und Ratschläge sind wir dankbar.
Am 23. März wurde mir vom Schülerrat des Freiherr von Stein Gymnasiums in Weferlingen ein Scheck über 1000 Euro für das Projekt übergeben. Dieses Geld wird für den Schulerweiterungsbau (Computerraum + Sanitärtrakt) in Nambala verwendet. Der Baubeginn mit Grundsteinlegung wird anlässlich unserer Reise nach Tansania im Februar 2008 erfolgen. Unser Dank gilt allen Schülern des Gymnasiums in Weferlingen, dem Schülerrat und dem Lehrerkollegium für Ihr Engagement.
In den vergangenen 2 Monaten ist es uns gelungen, die Lizenz über eine Produktion des WDR: A right to live – Aidsmedikamente für Millionen zu erwerben. Auf diesen Film wurde ich durch Ausstrahlung auf dem Sender ARTE Ende Dezember 2006 durch Zufall aufmerksam. Ich habe nach Möglichkeiten gesucht, diese beeindruckende Dokumentation für unser Projekt zu nutzen. Dieser Dokumentarfilm über die thailändische Pharmazeutin Krisana Kraisintu, ihr Wirken in Tansania ist das herausragende Beispiel einer wirksamen Hilfe für die Menschen in ganz Tansania. Aber auch mit einer Signalwirkung und beispielgebend für andere Länder Afrikas und weltweit. Wie hat Frau Marita Bullmann, Redakteurin der Volksstimme, Lokalredaktion Haldensleben sich mir gegenüber geäußert: „Dieser Film ist ein beeindruckendes Dokument für wirksamste humanitäre Hilfe in einer der ärmsten Regionen der Welt.“ Wir sind nun berechtigt, diesen Film öffentlich zu zeigen. Damit sind wir in der Lage noch überzeugender über unsere Vorhaben zu berichten und zu argumentieren. Die Zuhörer, die nicht so nah dran sind wie der Verfasser dieser Zeilen, können sich beim Ansehen dieses Filmes viel besser in die Situation der Menschen dieses Landes hineinversetzen. Unsere Veranstaltungen zum Projekt werden nun auch, dank dieses Filmes, ein lebendiges Stück humanitärer Hilfe – höchst aktuell und aufklärend ! Passend zum Dokumentarfilm finden Sie bei uns den Link zum zugehörigen FAZ-Artikel vom 1. Dezember 2006 von Axel Wermelskirchen, Arusha/Daressalam . Mit Erlaubnis der FAZ-Redaktion natürlich. Vorschau auf Juni 2007: Veröffentlichung der Spendenentwicklung seit August 2004 auf dieser Seite |