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ANLIEGEN DES DORFENTWICKLUNGS-PROJEKTS Unterstützung und Aufbau geeigneter Strukturen für eine nachhaltige Regionalentwicklung in der Dorfgemeinschaft Nambala/ Kikwe. Ausschlaggebend für das Engagement unserer afrikanischen Freunde ist die Verarmung großer Teile der Bevölkerung aufgrund der Folgen der AIDS-Infektion, insbesondere eine wachsende Anzahl aidsverwaister Kinder ohne jegliche Zukunftschancen in der Gemeinde. Sie sind entweder auf sich allein gestellt oder von Verwandten aufgenommen oder müssen oder z.B. von einem ebenfalls erkrankten Elternteil allein versorgt werden. Den Alltag dominiert der Kampf um die tägliche Essensration, und das in einem Gebiet, wo es kaum einem Erwachsenen gegeben ist, einer geregelten Arbeit nachzugehen.Dadurch wird Schulbesuch zum Luxusgut.
- BILDUNG FÜR ALLE
Wichtigstes Kernprojekt und Ausgangspunkt dieser Entwicklung ist für unsere afrikanischen Freunde zunächst der Bereich Bildung, und zwar die Ermöglichung einer umfassenden Schulbildung für die - immer zahlreicher werden - Ärmsten der Armen, insbesondere der aidsverwaisen Kinder der Gemeinde. Dies umfaßt zum einen die Absicherung der Schulgelder und ggf. essentieller materieller Lebensgrundlagen. - SCHULEN
Ein zweiter Kernpunkt ist die Sanierung bzw. der Neubau von Schulen sowie die Anschaffung von ausreichenden Schulmaterialien. An den Neubau soll gleichzeitig ein Gemeindezentrum incl. öffentlich nutzbarem Internetplätzen entstehen. Letzteres soll dann über Nutzungsgebühren zur Finanzierung der Schulen beitragen. - KULTUR
Im Umfeld der Schulen soll insgesamt das kulturelle und soziale Leben gefördert werden, wie z.B. die Entstehung von Sport- und Kulturgruppen wie es z.B. mit der Mädchen-Fußballmannschaft erfolgt ist. WIRTSCHAFTLICHE STÄRKUNG DER GEMEINDE Langfristig ist darüber hinaus eine nachhaltige Förderung lokaler Strukturen für landwirtschaftliche, handwerkliche und Handelsaktivitäten der lokalen Bevölkerung geplant, ein erster Schritt ist das geplante Computerkabinett.- AFRIKA TUT DEUTSCHLAND GUT
Vermittlung von Kultur und Geschichte Tansanias. Abbau von Klischees und Vorurteilen über die afrikanische Lebensweisen.Vermittlung eines realen und unmittelbar nachvollziehbaren Bildes afrikanischen Alltagslebens bis hin zur Möglichkeit vor Ort daran teilzuhaben
UNSERE STÄRKEN Eine gewachsene und stetig wachsende Struktur persönlicher Beziehungen und Erfahrungen zwischen den Verantwortlichen in Tansania und Deutschland, die auf einem gegenseitigen Lernprozeß und kulturellem Interesse und Austausch basiert. Wir bauen keine potemkinschen Dörfer in Afrika! Eine umfassende, monatliche Dokumention über diesen Entwicklung, sowohl der materiellen als auch ideellen Prozesse. Und offensichtlich eine rasant wachsende Zahl von Interessierten und Unterstützern ! UND WARUM FINDEN SIE AN DIESER STELLE KEIN MEHRSEITIGES KONZEPT ? Erstens sind wir immer noch eine vergleichsweise sehr kleine Hilfsinitiative, die aber sehr viel bewirkt. Wir nehmen den Begriff der grasroot-Organisation (Graswurzel-Organisation) beim Namen: Wir wollen etwas auf der Basis von Beziehungen wachsen lassen. Dazu sind Lernprozesse, Irrtümer und Ideen, aber auch Flexibilität notwendig, die nicht in Konzepte zu fassen ist. Die tansanische Gesellschaft und Lebensform ist für strukturverwöhnte Europäer verwirrend, chaotisch, ineffizient und weckt gleichzeitig tiefste Sehnsüchte nach menschlichen Kulturbedürfnissen. Beide Seiten - deutscher und afrikanischer, das haben die Jahre gezeigt, wohnt ein Wunsch nach Austausch und Kennen-Lernen der anderen inne. Aber es prallen auch Welten aufeinander. Das braucht Zeit – mal länger, mal kürzer. Mit einem großen Konzept würden wir viele Chancen auf persönlichem Erfahrungszuwachs, Prozesse innerlicher Beteiligung und Identifikation vergeben. Wir halten aber genau diese innerliche Auseinandersetzung und die Beziehung des einzelnen zum Projekt und untereinander für eine wichtige Basis, um langfristig und nachhaltig trotz unserer kleinen Organisation wirken zu können- zur Zufriedenheit und zum Glück aller – DAS ist unser Konzept !
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 21. Mai 2010 )
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