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Annikas Blog - Tagebuch einer Reise

Malwettbewerb19. April - 06. Mai 2010

Nun ist auch meine Zeit gekommen, dass ich mich hier verabschieden muss. Ich sende euch hiermit meinen letzten Bericht und hoffe, dass ich euch viele Informationen und einen wirklichkeitsnahen Eindruck von meinem Aufenthalt hier in Tansania vermitteln konnte.

Ich bin jetzt mitten drin in der Regenzeit und es regnet auch wirklich fast jeden Tag. Die Straßen sind einfach so amüsant, es ist teilweise gar nicht möglich einige Straßen entlang zu laufen, geschweige denn mit dem Auto zu fahren. Aber ich habe hier ja gelernt "anything is possible in Africa", also keine Beschwerden.

Diese Woche habe ich die Secondary School in Kikwe besucht. Leider war der Schulleiter an diesem Tag nicht in der Schule, aber wir haben uns mit dem Stellvertreter Mr. Mzava unterhalten. Diese Schule besuchen momentan insgesamt 600 Schüler und es gibt nur 15 Lehrer/innen die diese Schüler unterrichten. Da gehört schon eine Menge Management dazu, damit alle Klassen unterrichtet werden können. 20 Waisenkinder von uns, vertreten in allen Klassenstufen,  besuchen momentan diese Schule. Wir möchten diesen Waisenkindern auch weitere  Unterstützung bieten, indem wir Schulbücher kaufen. Somit haben Sie eine bessere Chance vernünftig für die Prüfung zu lernen, welche in Form IV (Klassenstufe IV) anfällt. Diese Prüfung ist entscheident für den weiteren Werdegang. Sollten Sie diese nicht bestehen, können diese Schüler nicht weiter die Schule besuchen. Natürlich möchten wir dies so organisieren, dass die Bücher am Ende des Schuljahres der Schule übergeben werden, damit die nachfolgenden Schüler diese Bücher ebenfalls nutzen können.

MalwettbewerbAn den beiden Nursery Schools, also in Nambala und in Nganana, haben wir in dieser Woche den Malwettbewerb gestartet. Die Kinder haben unter dem Motto "Children painting for Children" für die beiden Partnerschulen in Deutschland gemalt. Ich sende somit ganz liebe Grüße und ein großes Danke schön an Frau Doreen Hänsch von der Grundschule Weferlingen und an Frau Ines Daniel von der Kita im Kietz, dass Sie diese beiden Schulen unterstützen. Es war doch sehr lustig, die Kinder beim zeichnen zu beobachten. Ich habe gemeinsam mit den Lehrerinnen die besten fünf Bilder von den jeweiligen Nursery Schools ausgewählt. Diese 10 Bilder werde ich also mit nach Deutschland bringen und dann werdet ihr nachvollziehen können, warum es so lustig ist, wenn die Kleinen zeichnen. Wir haben die Kinder mit den 10 besten Bildern mit einem kleinen Geschenk belohnt. Sie haben Malbücher und Buntstifte geschenkt bekommen. Ich emfand dies als eine gute Idee, da es schließlich ein Malwettbewerb war und somit können Sie das Zeichnen weiter üben. Damit die anderen Schüler nicht traurig sind, habe ich Süßigkeiten verteilt.

Ich habe euch in meinem letzten Bericht von der Idee berichtet, dass wir gern Bäume pflanzen möchten. Dies habe ich gemeinsam mit Baraka und den Schülern der Primary School in Nganana auch gemacht. Wir haben ca. 130  Bäume verschiedener Arten gepflanzt, die ich gemeinsam mit Baraka gesponsert habe. Die Schüler haben super mitgemacht und ich hoffe, Sie hatten genauso viel Spaß dabei wie wir. Natürlich haben wir vorab erklärt, warum es wichtig ist für die Umwelt, dass wir Bäume pflanzen und ordentlich mit der Umwelt umgehen. Welche Funktionen haben eigentlich die Bäume und welche Vorteile entstehen uns durch die Pflanzen.

BaumpflanzungenDann habe ich die Unambwe Familie besucht und den Brief von Heike Krause überreicht. Ich habe mich auch erkundigt, ob alle Geschenke, welche Sie erhalten haben von Familie Lehnert, auch Anwendung gefunden haben. Ja, haben Sie und ich sende einen riesigen Dankesgruß an die Paten nach Deutschland von der Familie.
Ich habe alle Schulen von uns noch einmal vor meiner Abreise besucht und mich bei den Lehrern und Schülern verabschiedet. Ich hatte eine super Zusammenarbeit mit den Lehrern, dafür bedanke ich mich ganz rechtherzlich. Ich wurde überall immer freundlich empfangen und die Informationen, die ich erfragt habe, wurden mir ohne Probleme recht schnell mitgeteilt, was meine Arbeit hier doch sehr erleichtert hat.

Ich bedanke mich bei allen, die mich unterstützt haben und auch bei der ganzen Mshana Familie, dass ich ein Teil ihres Lebens sein durfte. Ich habe einen Einblick in das wirkliche, echte afrikanische Leben erhalten. Sie haben mich wie ihre eigene Tochter aufgenommen und ich möchte keine Minute meines Aufenthaltes missen. Ich habe hier so viel erlebt und für mein Leben dazu gelernt, dafür bin ich dieser Familie sehr dankbar.


5. April - 18. April 2010

Nun sind schon 2 Monate vergangen und meine Abreise rückt immer näher. Dabei habe ich mich gerade so schön eingelebt. Ich möchte gern noch so viele Ideen und Projekte umsetzen! Aber die Zeit ist einfach zu knapp. Dazu kommt, dass sich die Eröffnung des neuen Bankkontos von FRI-SUCODE verdammt lange hinzieht. Bis Dezember 2009 wurden ja die Spendengelder von MISEREOR auf das Konto von Anne Mshana vom Schulkomitee überwiesen. Mit der Gründungsurkunde von FRI-SUCODE (Zertifikat vom 26. Januar 2010) hat unser Hilfsprojekt die staatliche Anerkennung erhalten. Die Eröffnung eines eigenen Bankkontos ist zwingend erforderlich und auch vorgeschrieben.
Wie hier im wirklichen Leben, so arbeiten auch die Banken hier: Immer "gelassen" und schön "pole pole", also langsam langsam. Wir hoffen in der kommenden Woche nun endlich das Konto eröffnen zu können, damit bald weitere Spendengelder überwiesen werden können.

Baraka und ben mit Gromutter Asha AliIch habe zusammen mit Baraka einige Ideen entwickelt, welche wir gern verwirklichen möchten. Wir haben uns überlegt, dass wir z. B. mit Schülern der Schulen, die wir unterstützen, gern Bäume pflanzen würden. Wir beziehen die Schüler aktiv ein und sie lernen mit der Umwelt besser umzugehen. Die Eigenversorgung zum Beispiel durch den Anbau von Gemüse zu sichern, ist bei vielen Familien ein Kernproblem. Wir würden bei einigen Familien von uns, Gemüse anpflanzen. Dies ist allerdings nicht bei allen möglich. Entweder sie hane keine eigenen Anbaufläche und keine Wasserversorgung für das Gemüse in der näheren Umgebung. Auch sind Familie auch kaum in der Lage sich um das Gemüse zu kümmern, weil die Großeltern zu alt usw. Wenn wir dieses aber bei einigen Familien in Zukunft realisieren könnten, wäre dies echt super. Die Familien hätten nicht nur Gemüse zur Eigenversorgung, sowohl auch Gemüse zum Verkaufen und können sich somit ein wenig Geld dazu verdienen. 

Dann habe ich einen unserer Waisen, Baraka Tito zu Hause besucht und Ihm den Brief von seiner Paten Doris Albrecht überreicht. Also es wäre hier wirklich zum Vorteil, wenn ich Swahili sprechen könnte. Klar, ich besuche die Familien und meistens begleitet mich Baraka und kann für mich übersetzen. Aber einige Familie in meiner Umgebung besuche ich alleine. Wie auch Baraka Tito. Ich kann sehen, dass er total erfreut und dankbar darüber ist. Es ist schade, das wir uns nicht in Swahili unterhalten können  und somit mehr voneinander erfahren. Beides ist wichtig, dass ich in der Zukunft Swahili lerne und die Waisen in der Schule fleißig Englisch.
Ich habe mir auch Gedanken gemacht, was geschieht mit den Waisenkindern, die momentan bei den Großeltern leben. Viele der Großeltern sind schon sehr alt und niemand ist unsterblich. Was geschieht dann mit den Waisen? Wo werden Sie dann leben. In anderen Familien hat vielleicht die Mutter/ Vater  Aids! Was ist, wenn das Krankheitsbild sich verschlechtert und Sie nicht mehr in Lage sind, sich um die Kinder zu kümmern. Mit dieser Problematik muss man sich auch beschäftigen.  Denn früher oder später müssen wir uns damit auseinander setzen.
So machen wir uns gegenwärtig große Sorgen um Elibariki Unambwe, die Mutter von 4 Kindern. Die Kinder sind noch so klein! Die Älteste, Jaquline ist gerade 12 Jahre alt.
Als ich mich mit Baraka darüber unterhalten habe, erklärte er mir, es finden sich immer Lösungen. Viele haben noch Verwandte, nur leben die halt nicht in näherer Umgebung. Die Kinder müssten dann möglicherweise umziehen. Sollte dies nicht der Fall sein, dann kümmert sich die Community darum, dass Kinder von Nachbarn aufgenommen werden. Wir müssen uns in nächster Zukunft aus diese Fälle vorbereitet sein und die Unterbringung mit finanzieller Unterstützung organisieren. Nur so können wir dann weiterhin auch die finanzielle Verantwortung für diese Waisen übernehmen und für ihre Schulbildung sorgen.

Dann habe ich die Familie Lyatuu kennen gelernt. Das Kind Joel von der Familie ist zwar kein Waise, hat aber mehrfach Behinderungen. Die Familie benötigt unbedingt Unterstützung. Sie haben sich an Anne Mshana gewandt und um Hilfe gebeten. Ich habe daraufhin zusammen mit Anne die Familie besucht. Die Situation ist diese, dass Joel Elia Lyatuu  (2 Jahre) nicht laufen und nicht sprechen kann. Die Eltern haben aber nicht das Geld, um eine weitere Behandlung für das Kind zu ermöglichen. Es ist hier für Familien mit einem behinderten Kind sehr schwierig, einer Arbeit nach zu gehen und es ständig zu betreuen und zu versorgen. Die Eltern von Joel haben keinen Job, da sie sich um das Kind die ganze Zeit kümmern müssen. Zudem wird das Kind wahrscheinlich später der Familie, aufgrund der Behinderung, keine Unterstützung geben können und immer auf Hilfe angewiesen sein.
Üblicherweise ist es aber normal, dass die Kinder den Eltern helfen im Haushalt oder auf den Feldern. Auch müssen die älteren Kinder immer Verantwortung für ihre jüngeren Geschwister übernehmen. Kinder mit Behinderungen können dies meistens aber nicht und diese Situation ist für die meisten Familien eine starke Belastung. Diese Familie hat auch kein richtiges Einkommen. Die Mutter ist Näherin und damit können Sie sich ein wenig Geld dazu verdienen. Der Vater hat gar kein Einkommen. Somit ist klar, dass Sie über keine Möglichkeiten verfügen, Joel vor allem die medizinische Versorgung zu geben, welche dieser Junge dringend benötigt. 

Ich habe daraufhin Claus Heim, Leiter der Reha-Klinik in Usa River, besucht und ihm die Situation von dieser Familie geschildert. Er hat mich an Joise Reinartz, Leiterin der Sibusiso, weitervermittelt. Dies ist eine Einrichtung für Kinder, die sowohl körperliche als auch geistige Behinderungen haben. Als ich mich mit der Familie Lyatuu wieder in Kontakt gesetzt habe, schilderten Sie mir, dass Sie mit Joel für 3 Monate in Sibusiso gewesen sind. Eine weitere Behandlung dort vor Ort ist somit ausgeschlossen. Es gibt in Moshi ein Krankenhaus, welches eine dauerhafte Physiotherapie anbietet. Ich werde mich erkundigen, welche Kosten damit verbunden sind, wenn Joel dort eine Therapie erhält.

Ich habe auch das Vocational Training Centre (Berufsschule) in Singisi wieder besucht und mit Elias Nkoo besprochen, welches Material/ Equipment wir zur erst besorgen. Wir hatten ja bei unserem 1. Besuch im Februar mit Ecki und den anderen Mädels versprochen zu helfen.
Nun  beabsichtigen wir zuerst für 1.000.000 tansanische Schilling (650  €) zur Verfügung zu stellen. Es ist klar, dass wir nicht zur selben Zeit alle Sachen (Tischlerwerkzeug, Nähmaschinen, Koch-Zubehör etc.) anschaffen können. Die Lehrer sind total erfreut, dass unsere Hilfe so schnell erfolgt, auch wenn es vorerst nur ein Teil vom benötigten Equipment ist. 

Mit angehenden Tieraerzten unterwegsDann habe ich Patrick Mshanan bei einem Ausflug von angehenden Tierärzten, die am Livestock Institut in Tengeru ausgebildet werden, begleitet.
Obwohl  Patrick  sich im wohlverdienten Ruhestand befindet, unterricht er momentan wieder am Institut. Da gegenwärtig nicht ausreichend Lehrkräfte am Institut zur Verfügung, wurde er gebeten, auszuhelfen. Ich habe also mit den angehenden Tierärzten die Manyara Ranch am Lake Manyara Nationalpark besucht. Die Ranch ist einfach so unglaublich groß und alle Tiere und auch Maasais teilen sich dort gemeinsam den Lebensraum. Ich habe auch wieder Zebras, Giraffen, Elefanten, Antilopen und andere kleine Tiere entdecken können. Auch für Touristen ist dies ein Ausflugsort. Sie können nicht nur die Tierwelt bewundern. Übernachten in Zelten ist auch möglich. Wir haben uns unter anderem Ställe für Kühe angesehen. Aber diese sind für Massenhaltung vorgesehen. Also riesig groß! Leider kann ich nicht all zu viele Details von diesem Ausflug wieder geben, da die meiste Zeit über Swahili gesprochen wurde. Auf der Heimfahrt haben wir dann auch noch den Maasai Markt besucht. Dort kommen alle zusammen und verkaufen ihr Vieh. Die Studenten haben dort erfahren, was Sie bei der Haltung und Fütterung von Kühen zu beachten haben. Es war ein super lustiger Tag für mich, auch wenn ich nicht alles, auf Grund der noch fremden Sprache, verstanden habe.

Nicht dass Ihr zu Hause denkt, ich habe die Frauenmannschaft vom Nambala Sportclub vergessen - NEIN! Die Zeit war nur ein wenig ungünstig, um regelmäßig zu trainieren. Zu dieser Saison waren die meisten auf den Feldern beschäftigt, um Reis oder Mais anzupflanzen, bevor die Regenzeit beginnt. Ich trainiere aber mit den Frauen, wenn Sie zum Training erscheinen. Es macht mir eine große Freude, zusammen mit den Frauen zu spielen, auch wenn wir uns nicht so richtig verständigen können.

 


23. März - 04. April 2010

AnnikaAm Dienstag war ich zu erst in der nursery school (Vorschule) in Nambala und habe dort die Schüler wieder besucht. Was mir doch deutlich auffällt ist, dass hier meistens von jedem Schüler einzeln die Übungen kontrolliert werden. Dies beansprucht viel Zeit und es herrscht ein wenig Unruhe, da die Lehrerin mit kontrollieren beschäftigt ist. Dann hat mich Ufoo Munisi (Lehrerin) gefragt, ob ich nicht Lust hätte die nächste Unterrichtsstunde zu führen. - Klar,  warum nicht! Also habe ich die Kinder in Zeichnen unterrichtet. Wir haben gemeinsam Bananen und eine Ananas gemalt. Nur sind die Schüler noch so klein, dass die Ergebnisse doch recht lustig aussahen. Der Unterricht allgemein gestaltete sich ein wenig schwierig, da sie mein Englisch nicht richtig verstehen konnten und wenn Sie etwas gezeichnet haben, kamen Sie immer gleich zu mir nach vorne und wollten es mir zeigen. Es hat mir aber großen Spaß bereitet, die Kleinen zu unterrichten.  Zu jeder Zeit, gerne wieder!

Die primary scchool (Grundschule) ist gleich nebenan zu einem kurzen Hallo habe  bei den Lehrern und Schülern vorbei geschaut. Ich habe Bekanntschaft mit Anne, einer Amerikanerin geschlossen, deren Firma. die über das Projekt "Save the Rain", das Wasserreinigungssystem für die Nambala Grundschule gebaut hat. Sie war gerade zur selben Zeit an der Schule und entnahm Wasserproben, als ich vorbei kam. In speziellen Wasserballons wird das Regenwasser gefiltert und so aufbereitet, dass dir Kinder in der Schule Trinkwasser haben.

In der Unterhaltung erzählte Anne mir, dass Sie auch die secondary school (Sekundarschule) in Region Kikwe im Programm haben. Anne bot mir an, mich mitzunehmen. Das ist super! Jetzt werde ich auch die Möglichkeit nutzen, diese Schule zu besuchen. Ich habe schon länger vor, secondary school aufzusuchen, weil dort einige unserer Waisen unterrichtet werden.

Am Mittwoch war ich dann wieder in der primary school in Nambala und habe den Englischunterricht in den Klassenstufen besucht. Die Lehrer versuchen Ihr möglichstes. Aber wie schon berichtet
benötigen die Schulen auch unbedingt Wörterbücher, die einfach nicht vorhanden sind.
Der Lernstoff kann so natürlich nicht wirklich vermittelt und der Unterricht gar nicht richtig geführt werden. Die Schüler sind so kaum in der Lage, selbst einfache englischen Wörter in Swahili zu übersetzen und umgekehrt. Ebenso die Situation beim Englisch-Unterricht in der primary school in Nganana. Es war ungemein schwierig für mich! Ohne Lehrmaterial selbst leichte und einfache Übersetzungsübungen sind kaum durchführbar, weil die Vokabeln nicht bekannt sind. Ich möchte das aber als Problematik darstellen, nicht als Kritikpunkt an die Schüler oder Lehrer.

KüheWir haben, wie auch in meinen letzten Berichten beschrieben, die Aufgabe vor uns, die Schulen mit ausreichend Lehrmaterial auszustatten. Der finanzielle Aufwand ist, wie schon geschildert, enorm. Mit Sachverstand und Feinfühligkeit wirksam Die Lehrer und Schüler hierbei wirksam zu unterstützen verlangt mit Sachverstand und Feinfühligkeit an die Dinge heran zugehen.
Wir haben hier, im Gegensatz zu vielen anderen Ländern und Regionen in Afrika, eine Basis für unsere Hilfe. Menschen, die unsere Hilfe über Jahre kennen, uns vertrauen und uns offen begegnen. Woanders kommt nie Hilfe an und es gibt keine Infrastruktur um Hilfe überhaupt zu leisten!!! Das ist eine wichtige Erfahrung für mich.

Neben unseren beiden Vor- und Grundschulen in Nambala und Nganana, konnte ich auch wieder die Grundschule und Berufsschule in Singisi besuchen. Sinigisi liegt nördlich der Verbindungsstrasse von Moshi - Arusha, ungefähr 12 km von Usa River und 10 km von Nambala entfernt. Dort bin ich auch in den Unterricht gegangen oder habe mich mit den Lehrern unterhalten. Was mich ja total erfreut ,dass mich die Schüler auf der Straße teilweise sogar mit meinem Namen grüßen und nicht nur Mzungu"(weiße Person) rufen. Da fühle ich mich gleich heimischer und nicht mehr so fremd. 

Natürlich war ich auch wieder zu Hause, bei Familie Mshana aktiv. Ich habe unter anderem den Kuhstall ausgemistet oder gehe öfters mit den Kühen auf die Weide, sodass Sie genug zu futtern bekommen. Ich bin die meiste Zeit aber nicht allein, da die Kinder aus der Umgebung zu mir kommen und mir Gesellschaft leisten. Besonders die Waisen, die wir unterstützen: Baraka Tito, Ben und auch die Unambwes und die 3 Labani Brüder: Ombeni, Godlove und Joshua, um nur einige zu nennen. Wir sind schon eine große Familie!

Wir können uns zwar nicht wirklich verständigen, aber wir stehen zusammen oder hören Musik und tanzen ein wenig. Sie helfen mir auch, wenn ich mal wieder mit den Kühen überfordert bin.
Es ist schon erstaunlich wie routiniert diese "kleinen Knirpse" mit den Tieren umgehen.

Brief an Mary MjemaEin bewegender Moment war der Besuch bei Mary Mjema und ich übergab ihr einen Brief von Theresa.
Dank Theresas Engagement hatten wir 2009 von ihrem Schicksal erfahren. Theresas Familie hat die Patenschaft über Mary und Ihre beiden Söhne Baraka und Isidori übernommen.
Des Weiteren habe ich 11 Familien von 20 Waisenkinder zu Hause besucht und konnte mir einen Eindruck von der jeweiligen Lebenssituation verschaffen. Der Lebensstandart ist auf sehr niedrigem Niveau.  Das ist erschreckend und "schockierend."! Oftmals leben 4-5 Personen gemeinsam in 2 kleinen Räumen und es schlafen 2 oder mehr Personen gemeinsam in einem Bett, wenn überhaupt genug Betten vorhanden sind.
Obwohl mir Eckard berichtete, dass alle Waisenkinder im letzten Jahr ein neues Moskitonetz erhalten haben, sind die Wohnbedingungen so einfach, dass Sie nicht lange halten, einfach nicht ausreichen und wieder neue Moskitonetze benötigt werden.
Das ist ein wichtiger Punkt, denen wir unbedingt sofort nachgehen müssen, denn Moskitonetze sind hier wirklich super wichtig. Es benötigt nicht viel Geld und Zeit, dieses Vorhaben umzusetzen, ist aber so bedeutend.
Zudem haben vielen Familien, bei denen die Kinder leben, gar keinen richtigen Arbeitsplatz. Die meisten verdienen sich ein wenig Geld, indem Sie auf den Feldern arbeiten oder wenn irgendwo Bedarf besteht, helfen sie mal aus. Wenn die Kinder bei der Großmutter/ -vater leben, ist natürlich klar, dass die meisten gar nicht arbeiten, da Sie einfach körperlich nicht mehr in der Lage dazu sind. Somit wird deutlich, das Sie nie wirklich jeden Monat wissen, wie viel Geld Sie zur Verfügung haben oder von welchem Geld Sie sich ernähren sollen. Viele dieser Familien haben auch nicht genug Land, damit Sie ausreichend Mais, Reis, Bananen oder Gemüse anpflanzen können, damit Sie sich wenigsten selbst davon ernähren können. Man muss sich das mal vorstellen, nie genau zu wissen, wann kann ich die nächste Mahlzeit zu mir nehmen. Für uns steht das gar nicht zur Debatte. Wir denken vielleicht darüber nach, welchen nächsten Kinofilm wir uns gern anschauen würden.
Wieder einmal erscheinen mir meine Probleme so gering, wenn ich sehe, unter welchen Bedingungen die Familien hier leben.

BerglandschaftÜber die Osterfeiertage habe ich Patricks Familie in seinem Heimatdorf in Makanya Mzumra besucht, welches 180 km von Nambala entfernt ist. Als Patrick mir erzählte, er ist in den Bergen aufgewachsen, nahm ich das als Scherz an. Nein - dieses kleinen Dorf liegt wirklich mitten in den Bergen, eine traumhafte Landschaft und "immer Grün", zumindest jetzt mit Einsetzen der großen Regenzeit. Fast die ganze Familie Mshana hat sich dort zusammengefunden und die Osterfeiertage miteinander verbracht. Somit konnte ich also auch mal die Großmutter, Geschwister und Verwandten von Patrick kennen lernen. Ich stelle mir das Leben dort ein wenig einsam vor, geschweige denn, dass es einfach ist dort zu leben. Alleine schon den Weg immer zu laufen ins Tal, ist ja körperlich auch ganz schön anstrengend, erstrecht wenn man schon ein wenig älter ist. Leider habe ich die Feier nicht wirklich miterlebt, da wir am Montag schon recht früh wieder heimgefahren sind, aufgrund der langen Fahrt, die wir vor uns hatten. 

 


15. März - 22. März 2010

In dieser Woche war ich unter anderem im Vocational Training Centre in Singisi. Auf diese Schule gehen die Schüler der Grundschulen des Distrikts, die nicht auf die secondary school gehen können, da Sie die Prüfung nicht bestanden haben, um weiterhin die Schule besuchen zu können. Diese Berufsschule hatten wir im Rahmen unseres Besuchsprogramms am 10. Februar besucht. Sichtlich beeindruckt von dem Engagement der Lehrer um Elia Nkoo, haben wir ja beschlossen die Hilfe zu erweitern. Tage später wurde uns eine Liste mit 13 Waisen übergeben. Mein Besuch dort diente dazu, diese Hilfe für die Zukunft zu organisieren und weitere Informationen zu sammeln.
AnnikaIch habe mich mit dem Schulleiter über die 13 Waisenkinder unterhalten und die jeweiligen Maschinen/ Equipment, die Sie für die Ausbildungsberufe benötigen. Es werden insgesamt 5 Ausbildungsberufe angeboten, als Koch/Köchin, Schneider/in, Zimmermann, Elektriker und Töpfer/in. Allerdings ist es dringend notwendig, dass die Schule mit mehr Equipment ausgestattet wird. Ein großes Problem ist nämlich, dass Sie zwar dort Ausbildungsberufe lernen können, allerdings nicht wirklich viel praktische Erfahrungen sammeln können, da Sie die passenden Werkzeuge nicht besitzen.

Des Weiteren habe ich für die nursery school Plakate gezeichnet mit verschiedenen Themen. Diese werden im Klassenraum aufgehängt und die Schüler können somit zum Beispiel die Pflanzenarten oder die verschiedenen Insektenarten lernen. Also dafür, dass ich eigentlich nicht gut zeichnen kann, sind mir die Plakate doch recht gut gelungen, glaube ich zumindest.

Ich habe auch die primary school in Nganana besucht und auch hier, muss man leider feststellen, dass nicht genug Gelder vorhanden sind, um ordentlich Unterricht führen zu können. Die Unterrichtsfächer sind dieselben, wie auf der primary school in Nambala und auch, dass ab der 3 Klasse zusätzlich Geschichte, Erdkunde und Politik unterrichtet wird. Als ich mich dort mit der Schulleiterin Janet Mringo unterhalten habe, was sie am dringendsten benötigen für die Schule, antwortete Sie: Mit Bücher für alle Klassenstufen. 8 bis 9 Schüler müssen sich 1 Buch teilen, wenn es dann vorhanden ist. AnnikaEin Schulbuch kostet im Durchschnitt 2 bis 3 Euro. Durch unserer Hilfe sind wir zurzeit in der Lage aus dem Spendenaufkommen für jede der vier Schulen 100 bis 150 Bücher zu kaufen. Benötigt werden für die ungefähr 1.000 Kinder ca. 7.000 Schulbücher in den verschiedenen Unterrichtsfächern. Alles andere ist zweitrangig.
Die Schulverwaltung um Mohamed Msongo leistet Ihr möglichstes, aber die Verwaltung ist auch von Zuwendungen de Regierung abhängig. In der vergangenen Jahren wurde wenigstens noch für die 4 Schulen etwa Geldmittel für 200 Bücher bereitgestellt. Jedoch seit 2009 wurden keine Gelder mehr bereitgestellt. Der Grund: Die immensen Anstrengungen um die Gesundheitsversorgung und der Kampf gegen AIDS wirksam weiter führen zu können.
Aber Bücher sind super wichtig, da auch diese Schule für dieses Quartal keine Gelder von der Schulverwaltung erhalten hat und es auch sehr ungewiss ist, ob sie diese fürs nächste Quartal erhalten werden. Es ist einfach nicht möglich alle Bücher zu kaufen, auf die Sie angewiesen sind, damit der Unterricht richtig geführt werden kann.

Am Wochenende war ich in Moshi und war bei den Wasserfällen und bin natürlich auch baden gegangen, aber eigentlich auch nicht richtig, da das Wasser zu kalt ist. Die beste Zeit, um die Wasserfälle zu besuchen ist wohl eigentlich in der Regenzeit, denn dann sehen sie wohl noch schöner aus und natürlich ist auch mehr Wasser vorhanden.

In dieser Woche war es ein wenig schwierig für mich, alle Dinge zu erledigen, die ich mir vorgenommen habe. Normalerweise fahre ich meistens überall mit dem Fahrrad hin, da die Entfernungen für mich einfach zu weit und es zu heiß ist, dass ich die Strecken laufen kann. Nur hatte ich diese Woche das Fahrrad nicht zur freien Verfügung, aber die nächste Woche werde ich dann wieder aktiver sein.


Nambala Grundschule01. März - 14. März 2010

Die Zeit verrennt auf einmal so schnell, am Anfang kam mir eine Woche wie 2 Wochen vor und nun ist schon die Hälfte meiner Aufenthaltsdauer hier in Tansania vorbei.

In der ersten Märzwoche war ich in Dar es Salam und habe somit auch mal einen Eindruck vom richtigen Stadtleben in Tansania bekommen. Die Fahrt nach Dar es Salam ist doch recht weit, aber der Bus ist fast der gleiche Standard wie der in Deutschland.

In Dar es Salam sieht man deutlich einen Unterschied zum Landleben. Der Lebensstandard ist dort ein wenig höher und natürlich gibt es in der Stadt auch mehr Arbeitsplätze und auch die Verdienstmöglichkeiten liegen höher. Die Arbeitslosenquote in Dar es Salam liegt bei ca. 40 %. Auf dem Land haben zwar die meisten Tansanier einen Job, nur reicht das Gehalt nicht aus, um sich und die Familie zu ernähren. 
 
StundenplanIch habe Amon, ein Waisenkind von uns, auch in seinem Technical College besucht und er hat mir ein wenig die Stadt gezeigt. Nur ist es in Dar es Salam so heiß, dass man nicht wirklich in der Lage ist, sich großartig zu bewegen. Die Temperaturen lagen bestimmt locker bei 45 °Grad und ich habe die ganze Zeit, auch auf Grund der extrem hohen Luftfeuchtigkeit, sehr geschwitzt. Da frage ich mich, wie halten es nur die Leute aus, die dort leben und jeden Tag arbeiten unter diesen Voraussetzungen. Natürlich sind Sie es gewohnt, aber wenn du Sie fragst, empfinden Sie die Temperaturen genauso unangenehm, wie ich.

Aber dafür hatte ich das Meer und den Strand dort, was ich auch in vollen Zügen genossen habe. Ich hatte das Vergnügen am Strand in einem Zelt zu übernachten und das war ja mal ein unglaubliches Feeling! Wenn du morgens aufwachst und hast einen direkten Blick auf den Indischen Ozean. Aber nach 1 Woche in Dar es Salam sehnte ich mich dann doch wieder nach Hause, in Nambala zu sein. Dort ist nicht alles so hektisch. Das Landleben ist halt komplett anders. 

 In der zweiten Woche besuchte ich öfters die Grundschule (primary school) in Nambala. Ich gehe mit in den Unterricht und schaue, welche Lernmethoden haben die Lehrer in der Schule und wie ist die Beteiligung der Schüler am Unterricht. Natürlich ist der Unterrichtsablauf nicht zu vergleichen mit dem in Deutschland. Aber alle Schüler sind bemüht am Unterricht teilzunehmen und die Lehrer versuchen auch jeden Schüler mit einzubeziehen. In der primary school ist der Unterrichtsplan ein wenig umfangreicher als in der Vorschule (Kindergarten/nursery school). Die Schule beginnt um 8:00 Uhr und endet um 14:30. Zudem werden auch mehr Unterrichtsfächer angeboten, also Englisch, Swahili, Mathematik, Sport, Zeichnen, Naturwissenschaft und zusätzlich noch Geschichte, Erdkunde und Politik.
Zur Erklärung: Die angegeben Zeiten auf dem Stundenplan der 7. Klasse (siehe beistehendes Bild) beziehen sich auf Uhrzeitangabe in Swahili, d.h. 08.00 Uhr entspricht 02.00 Uhr wie im Stundenplan vermerkt.

Ein großes Problem, was ich auch sehe ist, dass die Kinder die ganze Zeit über nichts Essen. Also morgens wird ja meistens nur ein Tee/Kaffee ausgegeben und ein Keks gegessen und dann essen Sie erst auf dem Nachmittag. Meistens sieht das so aus, wie in der Vorschule - eine Tasse für alles!
Also haben Sie gar keine richtige Energie für den Tag! Also ich meine damit, dass die Leistungsfähigkeit dadurch total eingeschränkt ist. Zusätzlich benötigt die Schule unbedingt eine neue Renovierung, aber selbst schon neue Tafeln, Stühle und Tische, Schränke für die Klassenräume, Material für den Unterricht würden auch schon der Schule weiterhelfen, damit Sie ordentlich Unterricht führen können. Zudem benötigen Sie Wassertanks, Trinkkanister für jeden Klassenraum und Plastiktrinkbecher, damit wenigstens die Versorgung mit trinkbarem Wasser richtig vorhanden ist.

Es liegt also noch viel Arbeit vor uns, bis jede Schule so eingerichtet ist, dass wir von einem normalen Standard sprechen können. Aber Schritt für Schritt können wir diese Ziele gemeinsam erreichen.


Annika6. Februar - 28. Februar 2010

Also ich bin jetzt ca. 3 Wochen hier in Tansania und bin überwältigt von den Eindrücken, welche ich in diesem Zeitraum erlebt habe.

Die ersten 2 Wochen waren ja wie Urlaub, da ich noch in Begleitung von Petra, Ingrid, Uta und unserem Reiseleiter Eckard war. Obwohl ich die Frauen vorher nicht kannte, waren es super schöne Tage, die wir hier zusammen verbracht haben.

Nun beginnt auch für mich die Arbeit hier. Momentan fühle ich mich noch ein wenig verloren, da ich nicht perfekt Englisch spreche und somit die Kommunikation doch sehr eingeschränkt ist.

Am Anfang des Aufenthaltes empfindet man das alles hier als ein großes Abenteuer, doch mit der Zeit realisiert man, was man hier erlebt, ist das wahre Leben der Tansanier. Es fällt mir doch sehr schwer, die passenden Worte zu finden, um die Lebenssituation hier richtig zu beschreiben. Auf jeden Fall kann man es nicht vergleichen mit Deutschland, da es einfach ein komplett anderes Leben ist. Ich habe die Tansanier als ein super freundliches, aufgeschlossenes Volk kennengelernt, wo sich jeder grüßt und willkommen heißt. Trotz der Armut sieht man keinen sich beschweren, sondern sie machen einfach das Beste aus ihrer Lebenssituation. Duschen mit einem Wassereimer, kochen im Freien über einer Feuerstelle, keine richtige Stromversorgung ist völlig normal und man gewöhnt sich auch schnell an die neuen Lebensumstände.

Ich habe Anne schon mit in den Kindergarten begleitet, was mehr wie eine Vorschule ist. Diese Schule befindet sich in Nganana und ist eine Stunde zu Fuß entfernt von unserem Zuhause. Das ist echt weit für meine Verhältnisse und wenn man bedenkt, dass Anne 60 Jahre alt ist, kann man da nur staunen. Sie betreut dort insgesamt 75 Kinder, allerdings sind nicht jeden Tag alle Kinder anwesend. Trotzdem ist das doch sehr schwierig, alle Kinder unter Kontrolle zu haben und jedem einzelnen gerecht zu werden. Die Kinder werden unterrichtet in Mathematik, Swahili, Zeichnen, Naturwissenschaft und Sport. In den Pausen singen und spielen alle miteinander, dass ist so süß, wenn man sie beobachtet. Zwei Tage später habe ich den anderen Kindergarten in Nambala besucht, doch diesmal bin ich mit dem Fahrrad gefahren, was für helle Begeisterung auf den Straßen gesorgt hat, da es nicht normal ist, dass eine weiße Person mit dem Fahrrad fährt und nicht mit einem Auto. In dieser Schule betreuen zwei Lehrerinnen insgesamt 86 Schüler und die Unterrichtsfächer sind dieselben, wie auf der anderen Vorschule, nur das es hier noch zusätzlich Englischunterricht stattfindet.

AnnikaIn der letzten Woche habe ich als Stadtkind das Landleben kennen gelernt und das ist echt hart. Ich habe mit Patrick zusammen eine Futterstelle für die Kühe gebaut. Dafür sucht man sich einfach Holz aus der Umgebung und alte Nägel und los geht's. Dann bin ich mit auf die Reisfelder oder habe das Futter für das Vieh geholt, also ganz neue Erfahrungen für mich. Ich habe sogar schon auf ganz traditionelle Art einen Wassereimer auf dem Kopf getragen, bei mir sieht das zwar nicht so elegant aus, aber ich bin ja lernfähig.

Am Donnerstag war der erste Tag an dem ich mit den Mädels Volleyballtraining absolvierte, also das wird eine harte Nummer. Abgesehen davon, dass Sie mich nicht wirklich verstehen, da Sie nur Swahili sprechen, können sie so gut wie gar nicht spielen. Aber gut, wir haben ja Zeit, kein Problem.

Am Wochenende bin ich nach Moshi gefahren, da dort ein großes Event stattgefunden hat - der Kilimanjaro Marathon. Das war echt ein schönes Erlebnis, überall Menschenmassen, Live Musik und Respekt für die Kandidaten, die an diesem Marathon teilgenommen haben, denn bei diesen Temperaturen ist das wirklich eine Herausforderung.

Das Einzige woran ich mich doch sehr gewöhnen muss, ist die Ruhe und Gelassenheit, welche die Tansanier hier haben. Alles ist hier, so schön wie man sagt -  pole pole, also langsam langsam. Na gut, bin gespannt was die nächste Woche so schönes bringt.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 10. Mai 2010 )
 
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